Willkommen, liebe Leser :)

Moin aus dem wunderschönen Schleswig Holstein.

Mein Song des Tages: Denken Sie groß – Deichkind

Hier, in meinem Blog, schreibe ich über mein Leben mit ADHS (Aufmerksamkeits Defizit Sydrom mit Hyperaktivität). Ich möchte anderen Menschen helfen, diese besondere Art zu sein, zu verstehen, Aha-Erlebnisse schaffen, Hilfe zur Selbsthilfe geben und natürlich anderen Menschen mit der Diagnose ADHS zeigen, das sie nicht allein sind.

Leider wird die Diagnose in den meisten Fällen erst später im Leben gestellt, wenn die Betroffenen schon viele Fehldiagnosen und Fehlschläge im Leben, zum Beispiel beruflich, hinter sich haben. Für mich war die Diagnose nach 32 Jahren Schleuderfahrt ein Segen 🙂

Hochwissenschaftliche Berichte oder medizinische Befunderhebung findet man hier nicht. Ich blogge hier meine persönlichen Erfahrungsberichte, Erlebnisse und Meinungen. Wer zum einen oder anderen Thema mehr erfahren möchte, kann sich über Google schlau machen 🙂

In meinen Augen ist ADHS weder eine Störung noch eine Krankheit. Ich jedenfalls fühle mich weder gestört noch krank, sondern lebensfroh und gesund. Aber anders 🙂 ADHS ist ein anders-sein, weder besser noch schlechter als Menschen ohne ADHS.

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten 😉

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6 Kommentare zu “Willkommen, liebe Leser :)

  1. Hallo. 🙂
    Ich finde es schön, dass du hier die Aufklärung betreibst! Es gibt doch recht viele Vorurteile und viel Ablehnung, zumindest kenne ich das bei Kindern so. In dem Bereich arbeite ich und es vergeht kein Tag, wo es keinen Stress mit Leuten gibt (hauptsächlich die Lehrer der Schulen), die sich damit nicht auskennen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass feste Regeln/Beständigkeit sehr wichtig sind. Wenn man es schafft die Kinder richtig zu fördern, haben sie richtig was drauf. Oft sind Menschen mit Adhs in irgendeiner Sache ganz besonders begabt oder gar hochbegabt! Ist natürlich nicht allgemeingültig, aber dass die Menschen einfach nur ausflippen, das stimmt einfach nicht! Man darf eben nur nicht ruhig stellen und links liegen lassen, sondern die Energie in die Richtung lenken, worin sie aufgehen.

    Liebe Grüße. 🙂

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  2. Ich kenne das. Muddern kommt mit Kind in die Praxis, legt das Rezept auf den Tresen und verkündet: „Mein Junge hat ADHS. Wir haben ein 6er Rezept. Danach sollte das Problem behoben sein.“ Ich daraufhin: „Ok, wenn sie dann zuhause intensiv mit ihrem Jungen trainieren und alles umsetzen, klingt das vielleicht nicht so utopisch, wie es sich anhört.“ Muddern konsterniert: „Wie, zuhause trainieren? Ich dachte, dass wird hier erledigt?“
    *kreisch
    Die Arbeit mit Angehörigen und anderen Bezugspersonen ist teilweise echt übel.

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